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Fürchte dich nicht

August 14, 2019

 

Es sind nicht die Umstände oder Ereignisse im Aussen vor welchen wir uns fürchten – tatsächlich fürchten wir uns vor dem, was diese Situationen in uns hervorrufen.

 

Wir fürchten nicht das, was jemand zu uns sagt, sondern wir fürchten uns vor vom Gefühl, welches in uns durch das Gesagte auftaucht. Wir fürchten nicht das, was jemand tut, sondern die Emotionen welche durch die Tat in uns ausgelöst wird.

 

So fürchten wir primär nicht das Aussen, sondern wir fürchten uns vor uns selbst.

 

Dadurch vermeiden wir oftmals Situationen, Ereignisse, Umstände und wenden uns ab.  So sind wir immer wieder in Versuchung zu verdrängen, zu verneinen, zu bejahen, nicht zu handeln, zu erstarren – kurz, uns selbst zu verleugnen, nicht zu tun.

 

Auch wenn es vielleicht unglaublich klingen mag – nichts im Aussen kann in uns etwas auslösen, wenn nicht ein vorherrschender Gedanke in uns ist.

 

Dann, wenn eine Identifikation, eine Überzeugung, ein Gedanke die Macht in uns übernommen hat, reagieren wir mit teilweisen heftigen Emotionen und Verurteilung.

 

Doch in Wahrheit können unsere Gefühle und Emotionen unsere besten Lehrer sein. Und für das sind wir auf bestimmte Situationen angewiesen.

 

Ohne das Aussen, können wir uns selbst nicht erkennen.

 

Alle Gefühle, alle Emotionen können in jedem Menschen erscheinen. Sie alleine bilden kein Problem, das Problem entsteht durch die Einstellung gegenüber ihnen.

 

Wir dürfen erkennen, dass alle Gefühle und alle Emotionen zum Menschsein gehören und keines davon gut oder schlecht ist. Wir dürfen lernen unserer inneren Welt Raum zu geben und in Kontakt mit uns selbst zu kommen.

 

Fühlen ist menschlich und die Palette der Möglichkeiten gigantisch. Und doch verbindet uns alle eins: niemand bleibt von Gefühlen und Emotionen verschont.

 

Manchmal frage ich mich, wer auf die Idee gekommen ist, dass gewisse Gefühle oder Emotionen nicht in Ordnung zu sein scheinen… ;-) Uns so schämen wir uns leider häufig für das was wir fühlen oder fürchten, wofür wir uns in Wahrheit nicht zu schämen brauchen.

 

Unsere Empfindungen geben uns die Möglichkeit, uns über uns selbst, über unsere Gedanken bewusst zu werden. Sie können helfen, uns über hinderliche und schwere Glaubensmuster bewusst zu werden und sie zu lösen. Das Lösen kann manchmal schmerzvoll sein – doch schmerzhaft ist das, was uns und die Welt klein, grau und starr erscheinen lässt. Unter der schmerzvollen und engen Sicht wartet eine Welt, welche oftmals viel farbiger, friedlicher, freier und um ein vielfaches Grösser ist.

 

So erkennen wir uns nicht, indem wir verdrängen, nicht tun oder warten. Wir erkennen uns indem wir achtsam durch das Leben laufen, uns öffnen, fühlen und hinsehen, was jetzt gerade ist.

 

Wenn wir warten und glauben, dass sich erst das Aussen verändern muss, so können wir unter Umständen sehr lange warten.

 

Der Schritt in Richtung Klarheit, Entfaltung und Freiheit liegt in uns selbst – indem wir den Fokus auf uns selbst richten und uns dem öffnen und willkommen heissen, was in uns ist.

 

Was der «Lohn» der Fokusverlagerung zu uns selbst ist? Selbst-Erkenntnis. Und je tiefer diese Erkenntnis reicht, um so freier, ruhiger, verbundener und farbiger wird der Weg auf dem wir durch das Leben spazieren, sein.

 

Von Herzen

Nadia

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