Nadia Dorado

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​Das höchste Ziel im Leben ist es, bei dir selbst anzukommen und zu sein,

was du bist. Vollständig.

Nadia Dorado

Integrität

Was heisst Integrität?

Das Wort stammt aus dem lateinischen Wort «integritas» was unversehrt, intakt und vollständig bedeutet.

Ein integrer Mensch ist sich vollständig bewusst, dass er seine eigenen Maßstäbe, Wertvorstellungen und Überzeugungen nicht nur denkt, sondern auch lebt. Er lebt aus sich selbst heraus. Ein integres Leben ist geprägt durch Verantwortung, Bewusstheit, Ehrlichkeit, Verbundenheit und Hinwendung zum Grossen (Ganzen). Dazu zählt, sich (vor sich selbst und vor anderen) nicht zu verstellen oder etwas Anderes vorzuspielen. Integrität beinhaltet somit auch Authentizität.  

Authentizität wiederum ist die höchste Form der Selbstverwirklichung, weil eine authentische Persönlichkeit nichts vortäuschen muss, was sie nicht ist. Sie ist (echt).

Wie wird man eine integre und authentische Person, respektive was steht dem Menschen im Weg entsprechend zu sein?

Der Mensch muss nicht etwas Spezielles werden. Alles ist in ihm vorhanden.

Nur unser Denken / Glauben kann uns im Sosein hindern und blockieren.

Der Mensch ist sich gewohnt, die Aufmerksamkeit auf das Aussen, die Umwelt zu lenken. Über die Jahre lernt er, sich selbst über das Aussen zu definieren. Das geschieht aufgrund den Impulsen, welche er von seiner Umwelt erhält und was er selbst zu den Geschehnissen denkt. Dieses Erfahren hat einen Einfluss darauf, was der Mensch unbewusst über sich selbst und die Welt glaubt. Diese Weltanschauung und Identifikation gründet oft auf Unvollständigkeit, Bedürftigkeit und Trennung.

Diese Sichtweise wiederum hat zur Folge, dass der Mensch unbewusst nach Fülle und Unversehrtheit strebt.

So ist das Leben oftmals geprägt durch Unsicherheit, Leid, Unruhe, Zwietracht und Sinnlosigkeit. Der unbewusste Motor ist die Angst und Schuld. Beides beruht auf dem Glauben an Trennung und Unvollständigkeit. So wird im Leben viel Energie in Widerstand, Ziele, Situationen, materiellen Gütern investiert um diese vermeintliche «Unvollständigkeit» zu füllen, was natürlich nicht möglich ist. Es wird immer ein latentes, unbefriedigendes Gefühl da sein.

Fülle ist nur im Menschen selbst erkennbar.

Da alle Aspekte des Lebens der Veränderung unterworfen sind, versucht der Mensch unbewusst Kontrolle auszuüben (weil seine Identität, vermeintliche Vollständigkeit von bestimmten Situationen abhängt). Er übergibt das Kommando dem Verstand mit seinen Regeln, Ansichten, Vorstellungen und Werten.

Die Verstandesebene ist die Ebene, woran die meisten Menschen festhalten. Sie basiert auf Erlebtes, Erfahrenes, Gelerntes, Identifikationen, Logik. Die Verstandesebene ist sehr dienlich und in der Welt hilfreich um unterscheiden, etwas umsetzen oder reflektieren zu können. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Verstandesebene immer beschränkt ist.

Wissen wird aus Erfahrungen geholt was wiederum „Wiederholungen“ mit sich bringt. Der Mensch befindet sich häufig in Anspannung und in einer eingeschränkten Weltsicht und Erfahrungswelt.

 

Wie kann dieser Kreislauf durchbrochen werden?

 

Indem der Mensch erkennt, was das Mensch sein beinhaltet und wie das menschliche Wesen (Körper, Geist, Seele) funktioniert. Dazu dient die Achtsamkeit und die Öffnung des Herzens für die Wahrheit und für eine grössere Dimension des Da-SEINs. Dabei ist der Körper ein wichtiges Instrument, weil er wie ein zuverlässiger Barometer fungiert. Der Körper spricht immer die «momentane» Wahrheit durch Gefühle und Emotionen aus. So gilt es, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper, also in die eigene Erfahrungswelt zu lenken.

Emotionen können uns einen Hinweis über unseren eigenen (unbewussten) Glauben, unser Denken, geben. Dieses Denken darf möglichst neutral angeschaut und mit "intelligenten" Fragen reflektiert werden.

Kein Glaube, kein Gedanke ist falsch. Es handelt sich immer um EINE Sichtweise.

Je starrer die Sichtweise ist, umso enger und unbefriedigender wird die eigene Erfahrungswelt sein.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf unser Herzzentrum richten, so öffnen wir uns für das Leben und schlussendlich für uns selbst. Das Herz ist unser persönlicher Wegweiser und die Verbindung zu unserer inneren Weisheit und Essenz, der Liebe.

 

Dieser Wegweiser im Herzen ist der persönliche Kompass und Führer. Es ist der Führer zur Weisheit, Verbundenheit und individuellen Entfaltung.

Der Mensch erkennt sich mit der Zeit als Teil des grossen Ganzen.

 

Ein integrales Leben umfasst ein tiefes Bewusstsein über das Mensch sein, das Leben und das Göttliche.

Dabei reicht es nicht aus, zu wissen. Wissen ist nicht gleich verstehen.

Wissen – erfahren – verstehen – integrieren – sein.

 

Integre Menschen leben und handeln somit bewusst aus der Erkenntnis der tieferen Dimension ihres Da-Seins heraus. Sie verfügen über ein grosses Verständnis über das  "Mensch sein" und sind fähig, dem Leben - aus der tiefen Stille - mit offenem Herzen zu begegnen. Sie respektieren und achten ihre eigene Individualität und Freiheit wie auch deren der Mitmenschen.